Bergrennen in Deutschland

Neue Herausforderung für O´Play mit einem Nova Proto NP03

TRENTO (red) In rund zwei Monaten werden die Motoren für die FIA Berg-Europameisterschaft 2026 erstmals angelassen. Antonino Migliuolo, der Fahrer des Phoenix Racing Teams, gab diese Woche seinen Fahrzeug- und Kategoriewechsel bekannt. Der amtierende Europameister der Kategorie 1 der „geschlossenen Autos“, wo es ihm gelang, in der Vergangenheit zwei Mal den Titel mit seinem Mitsubishi Lancer Evo IX 3.0 einzufahren, besitzt nun einen E2-SC Sportwagen.

Der himmelblaue Mitsubishi geht nicht in Rente, dieser wird in einer anderen Rennserie eingesetzt werden. „O’Play“, wie Antoninio gerufen wird, entschied sich für ein Lehrjahr in der Kategorie 2, wo die „Rennsportwagen“ an der absoluten Spitze um Tagessiege fahren, und das Rampenlicht ungleich größer ist als in der Tourenwagen-Division. Für seine Erstlingssaison wählte „O’Play“ einen soliden und zuverlässigen von CR-Corse vorbereiteten Nova Proto NP03 mit Aprilia-Saugmotor, 1100-cm3-Hubraum, 230 PS, Carbon-Chassis und sequenziellem 6-Gang Getriebe. CR-Corse wird den Prototyp mit Motorradmotor auch vor Ort einsetzten. „Gegenseitiges Vertrauen hat mich zu diesem Schmitt bewegt!“ sagt O’Play: „Ich bin sicher, dass wir gemeinsam Großes leisten können, mit Entschlossenheit und Konzept.

„O’Play“ versuchte sich bereits 2023, bei seinem Heimrennen von Trento-Bondone in der EM-Kategorie II, wo er einen Wolf Thunder pilotierte. In der Geschichte der Berg EM gab es bereits Fahrer wie Francis Dosiere (F), Otakar Kramsky oder Vaclav Janik (beide CZ), die nach dem Titelgewinn bei den Tourenwagen in die Rennwagen-Klasse wechselten. Aber bislang gab es noch keinen Aktiven der in beiden Kategorien Europameister wurde. Wird Migliuolo der Erste sein?