Sportwarte der Streckensicherung: Neue Lizenzanforderungen
FRANKFURT (red) Sicherheit steht im Bergrennsport ganz vorn. Die „Streckenposten“ beobachten das Renngeschehen entlang der Strecke aus nächster Nähe und sind sofort zur Stelle, wenn es ein Problem gibt.
Seit diesem Jahr müssen sie formell geschult und als „Sportwart der Streckensicherung“ lizenziert sein. Auch 35 Streckenposten des Osnabrücker Bergrennens haben kürzlich die eintägige Schulung beim Motorsport Club Osnabrücker Land e.V. erfolgreich absolviert.
Ob Unfall, technische Panne oder sonst ein Zwischenfall, der den sicheren Ablauf des Rennens gefährdet: Die Sportwarte der Streckensicherung sind als Erste vor Ort. Sie alarmieren die Rennleitung per Funk und warnen mit Flaggensignalen die nachfolgenden Fahrzeuge. Zu ihrer Standardausrüstung gehören u.a. Schutzkleidung, Flaggenset, Feuerlöscher, Besen, Bindemittel zum Abstreuen von Betriebsstoffen und natürlich das Funkgerät.
Dank der neuen Richtlinien können sich Fahrer, Veranstalter und Offizielle auf einen einheitlichen Schulungsstandard bei den eingesetzten Sportwarten der Streckensicherung verlassen. Die Lizenz wird vom DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) vergeben und gilt jeweils für drei Jahre. Neben dem fundierten Know-how bietet die Lizenz den Sportwarten zusätzliche Sicherheit durch eine Unfallversicherung.
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