Quintec-Motorenbauer Hermann Müller verstorben
HOMBURG (thb) Am Freitag, den 03. Juli 2026, verstarb in den frühen Morgenstunden Hermann Müller, an den Folgen einen Herzinfarkts, in seinem Wohnort Breitenbach in der Nähe von Homburg. Viele Kenner der Motorsport-Szene kennen Müller, seit dem er Anfang der 2000er Jahre die Motorenschmiede Randlinger, mit Sitz in Freiburg, übernahm. Bis ins Jahr 2024 existierte die Firma Quintec-Motorenbau und hatte auf dem ehemaligen Kasernengelände in Bexbach seinen Sitz. Nun ist Hermann Müller, im Alter von 69 Jahren verstorben.
Vom Höcherberg, genauer gesagt aus Münchwies, kam der Quintec-Gründer, Hermann Müller, seit gut dreißig Jahren Mitglied des Homburger Automobilclub (HAC), dem Veranstalter des Bergrennens. Müller ist schon seit frühester Jugend ein begeisterter Anhänger des Motorsports und tunte schon in jungen Jahren zusammen mit seinem Vater Willibald Renn- und Sportmotoren. In der „Garage“ entstanden schnelle NSU-, BMW2002- sowie 3,0 Liter BMW-Motoren. Im November des Jahres 2001 bot sich dem erfolgreichen Hobbyrennfahrer die Möglichkeit seine Passion und das Knowhow seiner Firma Quintec zu verschmelzen. Der zweifache Familienvater übernahm die bekannte und renommierte Motorenschmiede Randlinger. Johann Randlinger, der über Jahrzehnte eng mit der BMW-Motorsport GmbH in München zusammengearbeitet hat, plante damals den Ausstieg aus dem Berufsleben.
Triebwerke aus den Quintec-Hallen verrichten fortan zuverlässig ihren Dienst in zahlreichen Sportwagen, Renntourenwagen, Formelfahrzeugen und im Rallyesport. Einsatzgebiete dieser Kombinationen waren unter anderem die VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, die Deutsche Rallyemeisterschaft. Aber auch in den nationalen und internationalen Bergmeisterschaften (z.B. Herbert Stenger, Nic Brebsom, Franz Tschager, Fabien Frantz…), der von Walter Pedrazza initiierten Sportscar-Challenge, Französische Sportwagen-Meisterschaft (VdV) oder der Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) und im Divinol-Cup, fuhren Piloten mit Quintec-Motoren an Bord große Erfolge heraus.
Die Trauerfeier, mit anschließender Urnenbeisetzung, findet am Freitag, den 17. Juli 2026, um 10 Uhr 30, auf dem Friedhof in 66540 Münchwies (Kreis Neunkirchen), in der Friedhofstraße (am Ortseingang rechts, von Frankenholz kommend) statt.
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