Setzt Zajelsnik seinen Eichenbühler Siegeszug fort?
EICHENBÜHL (hhs) Zum zweiten Mal in diesem Jahr gastiert der Bergrenn-Zirkus am kommenden Wochenende in Unterfranken. Dort wird zum 57. Mal das AvD-Bergrennen Eichenbühl ausgetragen und haushoher Favorit ist der Freiburger Patrik Zajelsnik im Nova Proto NP01 Turbo. Kandidaten für das Gesamtsieger-Podest sind das Vater-Sohn-Gespann Alexander Hin und Benjamin Noll jeweils in einem 30er Osella, sowie der Luxemburger Tommy Rollinger im Osella FA 30, ebenfalls betreut vom Schweinfurter Rennsporttechnik-Team von Uwe Lang und Georg Lang.
Georg Lang mischt in seinem völlig neu aufgebauten PRC-Prototypen in der Zweiliterklasse mit und will weitere Fortschritte machen. Er kommt derzeit noch nicht an die Formel 2-Piloten Bastian Voss (Delbrück), Marco Lorig (Rinteln) sowie Patrick Rahn (Wolf GB8 Mistral) heran. Der veranstaltende MSC Erftal schickt mehrere Lokalmatadoren wie das Eichenbühler Quartett; Nils Abb (VW Polo), Paul Pegoretti (Fiat Cinquento) und Fabio Pegoretti (VW Polo) und Simon Markert (Schneider-Polo). Aus der Odenwald-Region mischen noch der Miltenberger Daniel Winkler im modernen Audi RS3 TCR und Holger Hovemann aus Buchen-Böddigheim im Lamborghini Huracan mit. Aus der Rhön sind der Bastheimer Christian Leutheuser im BMW 240i sowie Hannes Menninger (Hohenroth) und Alexander Reder (Oberelsbach) in Dreier-BMW`s am Start. Weitere Unterfranken sind der Gräfendorfer Matthias Marquardt im BMW 318 und Michael Beer aus Erlenbach im Peugeot 206.
Für den MSC Rhön fährt auch der Burgebracher Steffen Hofmann, der seit Jahren das Maß der Dinge im NSU-Bergpokal ist. In seine Fußstapfen tritt sein Sohn Jannik Hofmann, ebenfalls im NSU Prinz. Heuer ist es 25 Jahre her, dass sich mehrere Prinzen-Piloten zusammentaten und in Eichenbühl den NSU-Bergpokal aus der Taufe hoben. Dieses Jubiläum werden die Liebhaber der betagten Renner feiern und am Freitag um 18.30 Uhr ein Fußballspiel gegen eine Berg-Cup-Riege bestreiten. Der MSC Erftal mit seinem Präsidenten Steffen Hofer (auch Rennleiter vor Ort) hat viel Arbeit in neue, Sicherheit, Treppen zusätzlichen Parkraum hinter dem Fahrerlage gesteckt. Zum Bergrennen haben 177 Pilotinnen und Piloten aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz genannt. In der Deutschen Meisterschaft liegt weiterhin Fabian Brügge (BMW 325) bei den Tourenwagen knapp vor Jannik Hofmann. Bei den Sportwagen besetzt Bastian Voss aktuell knapp den Spitzenplatz vor Benjamin Noll.
Die Trainingsläufe am Samstag und die Rennläufe am Sonntag beginnen jeweils um 8 Uhr. Die Rennläufe werden sich bis mindestens 16.30 Uhr erstrecken und die Siegerehrung ist dann für 18 Uhr vorgesehen. Im Rahmenprogramm gibt es am Freitag ab 19 Uhr den Beatabend mit der Band Upgrade und am Samstagabend spielen zum bayerischen Stimmungsabend die Eichenbühler Musikanten auf.
von Hartmut Hess
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