Bergrennen in Deutschland

Canio Marchione rüstet erneut auf – Turbo-Club wächst

LUXEMBOURG (thb) die Fraktion der Turbo-Rennsportwagen am Berg wächst weiter. Nun wechselt auch der aus Süditalien stammende Luxemburger Canio Marchione in die „Königsklasse“ und gehört zum erlauchten Kreis der Piloten, die um Gesamtsiege fahren können. Marchione begann 2007 mit dem Bergrennsport auf einem Renault Clio, nachdem er aus dem Kartsport gekommen war. „Go-Kart“ fährt Canio immer noch gern, wenn es die Zeit zulässt. Seit diesen Tagen wechselte der Kfz-Spezialist vielfach Fahrzeuge und Kategorien, dabei verbesserte der „Oldtimer-Liebhaber“ ständig sein Können und die Erfahrung.

Ab 2009 bis 2015 sorgte Canio Marchione mit einem Fiat 127 Sport erstmals für Aufsehen. 2016-2017 folgten erste Meistertitel im roten VW Scirocco 16V. von 2018-2019 kam sein Projekt des ex-Rottenberger BMW 320 STW zu Erfolgen. Nach Corona wechselte der Italo-Luxemburger ins Lager der Rennsportwagen, erst mit einem Osella PA21, gefolgt von einem PA 2000-Model. Ab der neuen Saison wechselt er zur französischen Marke Revolt, ins Lager von Fabien Bourgeon. „Jetzt ist es an der Zeit, mein neues Auto für die Saison 2025 anzukündigen“, gab Marchione in dieser Woche bekannt. „Es ist ein Revolt 3P0 mit einem 1750Turbo Honda-Motor von Emap. Ich bekomme den Wagen aus den Händen von Kevin Petit. Wir werden den Prototypen hauptsächlich bei der französischen Bergmeisterschaft und einigen Runden der luxemburgischen Meisterschaft sehen.“

Bergrennen in Deutschland wünscht viel Erfolg!

von Thomas Bubel